Kurzfilm-REVIEWS: Riding Shotgun (2013) & PowerTrip (2013)






Riding Shotgun (2013)


Die 2006 veröffentlichte Comicreihe "Riding Shotgun" produziert von Nate Bowden and Tracy Yardley fand neues Leben in Form eines sleazy, splatterigen Animations-Kurzfilms der von den bekannten Zeichentrick- & Animations-Experten von "Mondo Media" (z.B. Happy Tree Friends) durch TOKYOPOP PROD.  produziert wurde. 



"Dirt Devil DD 210 Cyclone" fängt erst da an, wo andere Staubsauger schon längst aufgeben.




















Der Protagonist und seine sexy Partnerin, die ihm reihenweise wenn auch unfreiwillig den Kopf verdreht, sind beide Assassinen in Ausbildung und beim Kopfgeld jagen noch etwas unerfahren... 

Fazit: Eine schöne Cartoon-Mélange aus Exploitation- und Sleaze-Cinema. Sehenswert!



Written / Directed by: Michael Davis
Animation: Copernicus

REVIEW: The Machine Girl (OT: Kataude mashin gâru) (2008)











Wenige Filme sind so abgedreht, so überzogen und derart lächerlich, wechseln dann aber urplötzlich in heftigste Brutalität, dass einem die blutigen Körperteile nur so um die Ohren fliegen. Die kultigen japanischen Exploitation-Streifen haben da einen ganz eigenen Charme, weil sie Sich nicht ernst nehmen, dann aber richtig aufdrehen.

Einige der bekanntesten sind von Noboru Iguchi, der nicht nur u.a. bei den Spielfilmen "Mutant Girls Squad" und "Sukeban Boy" Regie führte, sondern auch schon etliche "adult videos", produziert hat. Wie für Japan-Trash üblich besonders "cheesy" und gerade deshalb besonders unterhaltsam. Beide sehr skurril, aber beide originell und irgendwie im Gedächtnis geblieben.

Die Piercing-Trends von morgen. Heute schon bei QVC.
Rufen Sie noch heute an!
Wer "Tokyo Gore Police", "Meatball Machine" oder "Exte" kennt, die im Übrigen auch alle Spezialeffekte von Yoshihiro Nishimura hatten, der weiß dass man diesen Film. sofern man Trash, Horror oder Splatter- und Gore-Filme mag, nicht ignorieren sollte, denn es ist quasi Pflicht für jeden "Gorehound" diesen Film gesehen zu haben.


BETRACHTUNG: «Shivas Fleisch» – Die Aghori Sadhus


Sadhu - Sanskrit: साधु sādhu, "good; good man, holy man"


Religiöser Glaube ist noch immer verbreitet und üblich in Indien. In vielen Geschäften, Haushälten und Läden sind noch immer Schreine und Altäre.  Der Tag beginnt für viele noch immer routiniert mit dem Anbeten von Hindu-Gottheiten und deren Gurus.

Sadhu raucht "Heiliges Ganja" durch ein Chillum
Die Art wie manche dieser Gläubigen leben, würden viele in abendländischen Kulturkreisen wahrscheinlich als wahnsinnig abtun, doch in Indien gibt es eine lange Tradition des "Heiligen Wahnsinns".

Für den hinduistischen Glauben ist die spirituelle Erleuchtung schon immer das höchste Ziel im Leben eines jeden. Der durchschnittliche Gläubige allerdings würde sehr viele Inkarnationen (lat. incarnatio = "Fleischwerdung") benötigen um wahrhaft erleuchtet werden zu können (oder erleuchtet zu werden). Gott zu sehen, Eins zu werden mit dem Absoluten, seinen Verstand mit dem kosmischen Bewusstsein verbinden - kurz: heilig zu werden.

Doch es gab auch schon immer auch vermeintlich effektivere Methoden für ehrgeizige Gläubige die ihr jetziges Leben danach ausrichteten ihre Erleuchtung zu finden. Diejenigen die diesem Weg folgen, (hauptsächlich Männer), sind die Sadhus und ihre Schwestern, die Sadhvis, die Heiligen (Mönche) Indiens.


Farbenfrohe Shiva-Darstellung"good man, holy man"


Farbenfrohe Vishnu-DarstellungOrganisiert sind die Sadhus und Sadhvis  in verschiedensten Sekten und Orden und praktizieren das uralte Wissen des Yoga. Je nachdem welchem Orden die Gläubigen angehören folgen sie einem anderen Weg um sich zu prüfen und die ersehnte Erleuchtung zu erlangen. Die Orden sind je nach der angebeteten Gottheit eingeteilt, hauptsächlich 2 Gruppen:

  • Shaivas (solche die Shiva folgen)
  • Vaishnavas (solche die Vishnu und eine seiner Inkarnationen anbeten Rama oder Krishna)

REVIEW: «Taeter City» (2012)














































Nur so viel sei vorweg gesagt: Dieser Film wird dominiert von übertriebenster karikierter Brutalität in hochauflösender Nahaufnahme und extrem heftiger Blut- und Gore FX. Wer also zertretene Köpfe - abgerissene Unterarme - explodierende Köpfe - aufgeplatzte Körper oder schmilzende Gesichter sehen will kommt hier doppelt auf seine Kosten. Wer Probleme mit sowas hat, sollte lieber nicht weiter lesen und dieses Film-Review verlassen ...


Die junge italienische Independent-Filmproduktionsfirma Necrostorm hat neben Adam Chaplin (2011) Mitte/Ende letzten Jahres einen weiteren Film auf DVDs gebannt. 'Taeter City'. 

Auch hier wurde die komplette Produktion im eigenen Haus abgewickelt, vom Design, zur Regie bis hin zur Distribution. Das 2009 gegründete 'multi-ethnische' Independent-Team, was laut eigenen Aussagen, fast alle Produktionsschritte via Internet bewerkstelligt und junge Künstler quasi von Zuhause arbeiten lässt, hat sich vor allem der Horror / Fantasy / Gore / Genre verschrieben und will Filme im Stile der 80's und 90's wiedererschaffen die [...] die große Filmindustrie vergessen hat, die aber von den Fans noch immer geliebt und gewollt werden. [...]


Jährlich sterben Tausende von Menschen an den Folgen zwanghafter Masturbation. Helfen Sie.




















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