Die Machart des dritten Teils von Shinyu Tsukamotos Film-Saga "Tetsuo", besticht vor allem durch teils extrem unruhige Kameraführung, stroboskopartige, sehr rasante Bewegtbild-Montagen, die die angespannte Stimmung der jeweiligen Situationen gut spiegeln, aber sicher nicht jedem zusagen.
Shinya Tsukamoto gilt als sehr exzentrisch, wenn es um kreative Einflüße anderer bei seinen Werken geht, lässt selten und wenn dann auch nur ungern fremde Hand anlegen an seine Projekte. Mit "Tetsuo- The Iron Man" hat er einen japanischen Underground Cyberpunk Low-Budget Kult-Streifen geschaffen, der vor unheimlichem Surrealismus, Kontroverse und Kreativität nur so strotzt.